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Grund
für die Impfungen
Das
Immunsystem der Katze funktioniert wie das des Menschen. Durch den
Kontakt mit Krankheitserregern bildet ein gesunder Organismus
Antikörper, mit denen er die Erreger bekämpft und die
Krankheit
überwindet. Nach der Genesung ist der Körper immun
gegen diese Erreger.
Manche Erreger schwächen den Körper jedoch so stark,
daß die
Antikörperproduktion nicht funktioniert und die Krankheit
nicht geheilt
wird. Daher empfiehlt es sich, gegen die wichtigsten
gefährlichen
Infektionskrankheiten zu impfen.
Da
die Zuchtkatzen seriöser Züchter
regelmäßig geimpft werden, geben die
Kätzinnen die Antikörper über die
Muttermilch an die Kitten weiter. Die
Schutzwirkung hält jedoch nur wenige Wochen. Deshalb
müssen die
Kätzchen geimpft werden.
Voraussetzungen
Das
Tier muß gesund sein. Nur ein gesunder Organismus kann
wirkungsvoll
Antikörper bilden. Daher untersucht der Tierarzt die Katze vor
dem
Impfen. Bei Jungtieren ist vorher eine Wurmkur vorzunehmen.
Impfvorgang
Tollwut, Leukose, Katzenschnupfen und -seuche: Injektion (Spritze) in
den Nacken oder in die Seite
FIP: Tröpfcheninjektion in die Nase
Impfzeitpunkt
Katzenschnupfen und -seuche: im Alter von 8 Wochen und erneut nach
weiteren 3-4 Wochen zum Aufbau einer Grundimmunisierung.
Tollwut: einmal, am besten zwischen den beiden o.g. Impfungen oder mit
der Zweiten.
Leukose
und FIP: frühestens im Alter von 12-14 Wochen und nochmals
nach
weiteren 3-4 Wochen. Seit kurzem ist jedoch ein neues Impfmittel gegen
Leukose auf dem Markt, das bereits 8 Wochen alten Kätzchen
verabreicht
werden darf.
Wiederholungsimpfungen
Wenn
ein Organismus bestimmte Antikörper nicht braucht, wird er sie
nicht
zeitlich unbegrenzt produzieren. Daher ist die Impfwirkung zeitlich
begrenzt. Sie hat keine feste "Laufzeit", ist aber länger als
ein Jahr.
Daher wird sie im Abstand von einem Jahr wiederholt.
Impfwirkung
Ordnungsgemäße
Impfungen bieten grundsätzlich einen sicheren Schutz vor
Infektionskrankheiten. Man muß jedoch bedenken, daß
viele
Krankheitserreger stark mutieren, d.h. sich verändern. Dies
kann dazu
führen, daß erprobte Medikamente und Impfstoffe bzw.
Antikörper nicht
mehr wirksam werden. Der Nutzen der FIP-Impfung ist jedoch umstritten,
da sie keinen 100 %-igen Schutz bietet..
Impfpaß
Bei der ersten Impfung wird ein internationaler
Impfpaß ausgestellt, in welchem alle
weiteren Impfungen eingetragen werden.
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