.:. Kanadischer Sphynx .:.

 

Typ: soll nicht so schlank sein wie der der Siamesen, sondern vom Körperbau mittelgroß und gedrungen, feinknochig  und doch kraftvoll, mit kräftiger Muskulatur. Der Brustkorb ist kurz und walzenförmig. Die Katze sieht aus, als ob sie gerade gefressen hat, denn sie hat ein kleines, dickes Bäuchlein.

Beine: Vorderbeine lang und feingliedrich, Hinterbeine etwas länger als die Vorderbeine, kräftig mit betonten  Schenkeln. Jungtiere erscheinen krummbeinig.

Pfoten: groß, lang und oval, mit sehr langen, extremen Zehen, die Pfotenballen sind kräftiger entwickelt als bei  anderen Rassen.

Schwanz: sehr dünn und lang (Rattenschwanz), peitschenförmig, spitzt sich hinten sehr zu.

Kopf: etwas länger als breit mit harmonischen Rundungen und sehr hohen Wangenknochen, oberhalb der Augen ein  flacher, langer Schädel, das Profil ist nicht ganz gerade, es hat nur einen ganz kleinen Stop in der Nase, im Unterschied zur Devon Rex mit einen tiefen Stop und der Conisch Rex mit einem ganz geraden Profil. Der Kopf darf nicht dem der Rexkatzen ähneln, deshalb sollte man sie nicht miteinander verpaaren. Außerdem tragen sie total unterschiedliche Gene.

Schnauze: ziemlich kurz, kräftig entwickelt, mit hervorstehenden Schnurrhaarkissen.

Augen: zitronenförming, groß und offen, schräg gestellt mit gutem Abstand zueinander.

Augenfarbe: ist unabhängig von der Fellfarbe, sie spielt keine große Rolle, sie sollte orange, grün oder haselnußbraun sein und klar in der Farbe.

Ohren: groß, im Ansatz sehr weit offen, weder zu hoch noch zu tief platziert, werden aufrecht etwas nach vorne  gewölbt getragen, möglichst haarfrei.

Fell: An manchen Stellen sind die Haarreste zu finden. Sie werden an Beinen, Geschlechtsteilen, Schwanzspitze, auf  der Nase und an der Hinterseite der Ohren toleriert. Ansonsten müssen sie haarlos sein.

Haut: fast nackt und fühlt sich warm an, liegt besonders faltig am Kopf, Hals, Schultern und Gelenken. Die Jungtiere  erscheinen extrem faltig, als ob sie noch in ihre Haut hineinwachsen müssen.

Die Sphynx hat von der Natur eine etwas höhere Körpertemperatur. Dadurch das sie nackt ist, müssen sie die Wärme durch einen enorm hohen Stoffwechsel ausgleichen. Sie frißt mehr als andere Katzen und erzielt damit eine 1 bis 2  Grad höhere Körpertemperatur. Die Haut wird durch einen Fettfilm, der sich regelmäßig bildet, geschützt. Irrtümlicher  Weise glauben viele Besitzer, sie müßten die Katze wegen des fehlenden Fell nicht pflegen. Aber sie muß ab und an  gebadet werden, damit der Fettfilm verschwindet und die Katze keine Pigmentstellen bekommt.

Die Sphynx darf auch nach draußen an die frische Luft, sie liebt es in der Sonne zu liegen, mit der Kälte im Winter  kommt sie auch zurecht, wenn sie daran gewöhnt ist. Sie können natürlich eine Katze, die den ganzen Tag in der  warmen Wohnung gehalten wird, nicht nach draußen setzen, denn sie würde dann frieren, wie behaarte Katzen auch.

Varietäten: Alle Farben sind gestattet. Man erkennt sie eventuell an der Hautfarbe.

Fehler: zu orientalisch, zu hauskatzenähnlich, zu tiefer Stop, Profil zu gerade,Ä„hnlichkeit mit einer anderen befellten  Rasse.